Das blaue Zauberband – ein sorbisches Märchen

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Das blaue Zauberband – ein sorbisches Märchen

Dieses Buch eignet sich wunderbar zum Vorlesen. Der Text-Umfang ist überschaubar. Und nicht nur Vorlesen – nein hier gibt es auch viel zu sehen! Die Illustrationen von Thomas Schleußing sind wunderbar, farbenfroh und witzig.


Auszüge aus dem Feuilleton-Artikel:

FEUILLETON

Das blaue Band, das ein Hase einem armen Jungen schenkt

Nacherzählt von Paul Völkel, illustriert von Thomas Schleusing – VEB Domowina-Verlag Bautzen, EA 1982

In den Wäldern der Oberlausitz, dort wo die sorbische Sprache noch immer in den Dörfern gesprochen wird und die Ortsnamen zweisprachig auf den Schildern stehen, lebt seit Jahrhunderten eine Geschichte vom blauen Band. Ein armer Junge fängt sie ein, als er im Winter den Hasen Futter bringt. Der Hase erinnert sich und schenkt ihm im Frühjahr ein blaues Band, das ihn stark macht wie kein anderer Mensch. So beginnt eines jener sorbischen Märchen, die der Bautzener Domowina-Verlag in den Jahrzehnten der DDR systematisch gesammelt, übersetzt und an deutsche Kinder weitergegeben hat. „Das blaue Zauberband“, 1982 erstmals erschienen und 1986 bereits in dritter Auflage vor. Ein kleines Buch aus Bautzen, das offenbar seinen Weg gefunden hat.

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