
Kein Lehrbuch der Gegenwart würde es wagen, seinen Lehrling zu Beginn mit der elektrochemischen Spannungsreihe zu konfrontieren und ihn am Ende einen Wetterhahn entwerfen zu lassen. Die heutige Berufsbildung hat sich die Universalität abgewöhnt; sie gilt als nicht effizient. Das vorliegende Werk aus dem VEB Verlag Technik geht den umgekehrten Weg — und dokumentiert damit, fast nebenbei, ein Bildungsideal, das die Mangelwirtschaft aus Not pflegte und das der Überfluss längst verloren hat.
„Seit Jahrhunderten ist Metall ein Werkstoff für wichtige, zweckmäßige, aber auch schöne Gegenstände.“
— Vorwort, Erich Seifert u. a.
